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Consorsbank

Consorsbank

4,4

Die Consorsbank, eine Tochtergesellschaft der französischen BNP Paribas, bietet ihr Girokonto in drei Varianten an, die sich vor allem durch die jeweils enthaltene Karte unterscheiden. Allen Modellen gemein ist die kostenfreie Kontoführung – allerdings nur unter der Bedingung, dass monatlich mindestens 700 Euro auf dem Konto eingehen. Wer diesen Mindestgeldeingang nicht erfüllt, zahlt eine Kontoführungsgebühr. Die Einlagensicherung unterliegt dem französischen Sicherungssystem, was für Neukunden ein relevanter Aspekt sein kann.

Girokonten von Consorsbank

Consorsbank! Girokonto + Visa Card DebitConsorsbank! Girokonto + Credit Card Gold lightConsorsbank! Girokonto + Visa Card Gold
KontoführungKostenlosKostenlosKostenlos
JahreskostenKostenlosKostenlosKostenlos
Mindestgeldeingang700700700
Dispozins9,65 %9,65 %9,65 %
Karten
Visa / MastercardGirocard
Visa / MastercardGirocard
Visa / MastercardGirocard
Online-Banking
Banking-App
Telefon-Banking
Kontowechselservice
EinlagensicherungFrankreichFrankreichFrankreich

Vorteile

Gebührenfrei: Keine Kontoführungsgebühren bei 700€ Geldeingang
Bargeld weltweit: An über 58.000 Automaten kostenfrei abheben
Inklusive Karten: Girokarte und Visa Debit ohne Zusatzkosten
Wechselservice: Automatische Übertragung aller Zahlungspartner
Gebührenfrei: Konto ohne Jahresgebühr bei 700€ Mindesteingang

Nachteile

Mindesteingang: 700€ monatlich erforderlich oder Gebühren fallen an
Hoher Dispozins: 9,4% p.a. für Kontoüberziehung relativ teuer
Mindesteingang: 700€ monatlich erforderlich für Kostenfreiheit
Hoher Dispozins: 9,4% p.a. für Kontoüberziehung teuer
Mindesteingang: 700 Euro monatlich für kostenlose Kontoführung

Consorsbank Girokonto: Unser Fazit

Die Consorsbank, eine Tochtergesellschaft der französischen BNP Paribas, bietet ihr Girokonto in drei Varianten an, die sich vor allem durch die jeweils enthaltene Karte unterscheiden. Allen Modellen gemein ist die kostenfreie Kontoführung – allerdings nur unter der Bedingung, dass monatlich mindestens 700 Euro auf dem Konto eingehen. Wer diesen Mindestgeldeingang nicht erfüllt, zahlt eine Kontoführungsgebühr. Die Einlagensicherung unterliegt dem französischen Sicherungssystem, was für Neukunden ein relevanter Aspekt sein kann.

Das Einstiegsmodell „Girokonto + Visa Card Debit" richtet sich an Nutzer, die eine unkomplizierte Debitkarte suchen. Es umfasst eine Girokarte sowie eine Visa Debit Card, mit der weltweit an über 58.000 Geldautomaten kostenlos Bargeld abgehoben werden kann. Das mittlere Modell „Girokonto + Credit Card Gold light" tauscht die Debitkarte gegen eine klassische Kreditkarte mit monatlicher Abrechnung aus und erweitert das Abhebungsnetzwerk auf rund 60.000 Automaten. Die Premiumvariante „Girokonto + Visa Card Gold" liefert eine vollwertige Visa Gold Card – eine Kreditkarte mit erweitertem Leistungsumfang, wie er typischerweise Reiseversicherungen oder erweiterte Garantieleistungen beinhaltet. Dieses Modell unterstützt neben Online- und App-Banking auch den telefonischen Bankservice; einen automatischen Kontowechselservice bietet es im Gegensatz zu den beiden anderen Varianten jedoch nicht.

Ein Wermutstropfen bei allen drei Konten ist der Dispositionszins von 9,65 Prozent pro Jahr – ein im aktuellen Marktumfeld vergleichsweise hoher Wert, der bei regelmäßiger Kontoüberziehung spürbar ins Gewicht fällt. Wer das Konto hingegen ausschließlich im Haben führt und den Mindestgeldeingang sicherstellt, profitiert von einem dauerhaft kostenfreien Konto mit solider Kartenausstattung. Das Banking erfolgt bei allen Varianten primär digital über die Consorsbank-App und das Online-Banking-Portal.

Häufige Fragen (FAQ)

Wann ist das Consorsbank Girokonto wirklich kostenlos?
Das Konto ist gebührenfrei, wenn monatlich mindestens 700 Euro Geldeingang verbucht werden – zum Beispiel durch Gehalts- oder Rentenzahlungen. Wird dieser Mindesteingang in einem Monat nicht erreicht, erhebt die Consorsbank eine Kontoführungsgebühr. Es lohnt sich daher, vor der Kontoeröffnung zu prüfen, ob der eigene regelmäßige Geldeingang diese Schwelle zuverlässig überschreitet.
Was ist der Unterschied zwischen dem Girokonto mit Visa Card Debit und dem mit Visa Card Gold?
Das Modell mit Visa Card Debit enthält eine Debitkarte, bei der Umsätze direkt vom Girokonto abgebucht werden. Die Visa Card Gold hingegen ist eine vollwertige Kreditkarte mit monatlicher Sammelabrechnung und zusätzlichen Leistungen wie erweiterten Versicherungen. Zudem unterstützt das Gold-Modell auch den telefonischen Kundenservice, bietet aber keinen automatischen Kontowechselservice, der bei den anderen beiden Varianten inklusive ist.
Wie hoch ist der Dispozins bei der Consorsbank und für wen ist das relevant?
Alle drei Kontomodelle der Consorsbank berechnen bei Kontoüberziehung einen Dispositionszins von 9,65 Prozent pro Jahr. Das liegt im oberen Bereich des Marktes. Wer sein Konto gelegentlich oder regelmäßig überzieht, sollte diesen Kostenfaktor bei der Wahl des Kontos einkalkulieren und gegebenenfalls Alternativen mit niedrigerem Dispo vergleichen.
In welchem Land ist mein Geld bei der Consorsbank gesichert?
Die Consorsbank gehört zum französischen BNP-Paribas-Konzern, weshalb die Einlagensicherung über das französische Einlagensicherungssystem (Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution, FGDR) erfolgt. Einlagen sind dort bis zu 100.000 Euro pro Person geschützt – der gleiche Betrag wie in Deutschland, allerdings unter französischer Aufsicht.
Funktioniert der Kontowechselservice bei allen Consorsbank-Kontomodellen?
Nein, nicht bei allen. Das Girokonto mit Visa Card Debit und das Modell mit Credit Card Gold light bieten einen automatischen Kontowechselservice an, der die Übertragung bestehender Daueraufträge und Lastschriften zur neuen Bank koordiniert. Das Premiummodell mit Visa Card Gold verzichtet auf diesen Service, sodass Kunden den Wechsel dort eigenständig organisieren müssen.
An wie vielen Geldautomaten kann ich mit der Consorsbank kostenlos Bargeld abheben?
Das hängt vom gewählten Kontomodell ab: Das Girokonto mit Visa Card Debit ermöglicht kostenloses Abheben an über 58.000 Automaten weltweit, während die beiden anderen Varianten ein Netzwerk von rund 60.000 Automaten angeben. In allen Fällen handelt es sich um ein weitreichendes Netzwerk, das sowohl im Inland als auch international genutzt werden kann.

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